Neue Termine zu unseren Veranstaltungen finden Sie unter: Aktuelles                                                                                Hofladen & Gasthaus
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Familienbetrieb Udo Odenbach

 

ÜBER UNS

Das Ströbecker Gasthaus „Prinz von Preußen“ wurde in den Jahren von 1856-1860 erbaut. Inzwischen befindet sich unser Haus im Familienbesitz in 2. Generation. 

  • 01.10.1957 Brigitte und Hugo Odenbach übernehmen den "Ströbecker Krug"
  • 1986 Anne-Dore und Udo Odenbach übernehmen das Gasthaus
  • 1991 Umbenennung in den ursprünglichen Namen " Gasthaus Prinz von Preußen"

Nach der Wiedervereinigung beider deutschen Staaten wurde das Haus 1990 komplett umgebaut und aufwendig renoviert. So können wir am 01.10.2017  auf eine 60 jährige Traditionsgeschichte zurückblicken. 

  • 1999 - 2000 aufwendige Sanierung und Umbau des ehemaligen Stall- und Hofgebäudes zur Fleischerei mit Hofladen
  • 2000 Eröffnung des Hofladens mit Produkten aus eigener Landwirtschaft und Tierhaltung


TEAM

Unser motiviertes Team bemüht sich jeden Tag von Neuem, unserem und Ihrem Anspruch an Gastfreundschaft sowie Qualität vollständig zu genügen und Ihnen eine schöne Zeit bei uns zu ermöglichen.                                      

Wir haben immer ein offenes Ohr für Sie.



.. die Suiten fuhren (Auszug aus historischem Bericht)

Seit undenklichen Zeiten musste das Land den benötigten Vorspann stellen wenn der König, die Prinzen oder Minister und Räte in Lande reisen machen mussten, so musste von den Landräten der Vorspann besorgt werden, und die Gemeinden die hierzu tauglichen Pferde zustellen.

Auf diese Art reiste Friedrich Wilhelm der III., damals Kronprinz, mit seinen Bruder Lui, kamen von Holland, und bei den Danstedter Oberzoll waren die Ströbecker beordert vorzuspannen.

Es war ein sehr dunkler Oktober Abend 1792 als die Prinzen des Abends um 8 Uhr ankamen. Ein Postilion und der   Oberförster v. Lette ritten vor den Wagen der mit 8 Pferden bespannt war und einer brennende Laterne, aber von den schnellen Reiten verlosch die Laterne gerade da wo man von den Zilliger Wege in den Danstedter biegt über der Steinkuhle, die Vorreiter hatten den rechten Weg verfehlt, waren auf eine Anhöhe gefahren und welch ein Unglück, der Wagen fiel in den tieferen Weg, so das einer in den Wagen rief, Herr Zesus was macht ihr denn? Es lässt sich denken was die Prinzen für einen fürchterlichen Schlag bekommen haben, die Leute, die Fuhren hatten ein Todesschreck.

Der Oberförster v. Lette kam vor den Ströbecker butten Kruge angesprengt und rief: Leute kommt gleich mit Laternen, sie haben die Prinzen umgeworfen.

 Ein großer Teil der Ströbecker hofften schon, um den Prinzen eine Partie Schach anzubieten, es eilte alles fort mit mehreren Laternen um den Wagen aufzuhelfen,

dass geschah sehr geschwind, und ich sah die Prinzen neben den Wagen stehen, sie trugen damals sehr große Hüte und blaue Unterröcke, sie setzten sich wieder in den Wagen, riefen aber einen der die Laterne hatte und schenkten für die Hilfe die Ihnen geleistet worden war 
1 Taler, der wurde auf Wohlsein der königl. Hoheiten vertrunken, und unter Segenswünschen der hiesigen Einwohner fuhren sie vor den butten Kruge vorbei und setzten ihre Reise weiter fort nach Halberstadt.

(Anmerkung: Der Bericht lässt erkennen, dass die Straße Hornburg - Zilly - Ströbeck-  Halberstadt vor 200 Jahren wenn nicht besser, so zumindest gleichwertig der Verbindung Braunschweig - Dardesheim  - Halberstadt war, denn man wird „Königliche Hoheiten“ gewiss nicht auf schlechteren Wegen transportiert haben.

Die Häuserreihe an der Westseite des Dorfes, am neuen Friedhof beginnend, gab es damals noch nicht - siehe auch Karte von 1822 - so dass der „butten Krug“ - butten = außen, draußen - etwas außerhalb des Dorfes, wahrscheinlich dort, wo die Straßen von Danstedt und Derenburg zusammentreffen, gelegen haben dürfte.)

Auf Grund dieser Begebenheit benannte man unser Gasthaus „Prinz von Preußen“. Während der Bauarbeiten von 1856 bis 1860 verewigte sich ein Ströbecker Zimmermann in einem Lagerholz des Fußbodenaufbaues, so dass die genaue Bauzeit zu ersehen war.